Google Adwords: Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick

Google kündigte auf dem Performance Summit im Mai einige spannende Google Adwords und Analytics Neuerungen an. Dabei setzt Google seinen Fokus immer verstärkter auf „Mobile first“. Mittlerweile kommen nämlich bereits mehr als die Hälfte der Suchanfragen von mobilen Endgeräten. Der erste Schritt zur Mobile-First-Adwords-Welt kam vor einigen Monaten, als Google die Ads in der rechten Spalte strich.

Wann die Erneuerungen genau in Kraft treten ist noch nicht klar. Gemäss Google soll die komplette Palette an neuen Produkten jedoch irgendwann „später in diesem Jahr“ live gehen.

Erweiterte Textanzeigen (Expanded Text Ads)

Mit den neuen Expanded Text Ads haben Unternehmen mehr Platz, sich zu präsentieren:

  • Längere Headlines: Das neue Adwords bietet Platz für zwei Headlines mit 30 Zeichen. Aktuell bietet Google Adwords in der Headline nur Platz für 25-Zeichen.
  • Mehr Platz für Beschreibungen: Der Beschreibungstext kann künftig 80-Zeichen enthalten. Im Moment können werbetreibende Unternehmen ihr Produkt mit zwei 35-Zeichen-Description-Lines beschreiben.
  • Display URL: Das Adwords-Update extrahiert die Domain automatisch von der finalen URL. So wird sichergestellt, dass auch bei Tippfehlern immer auf die richtige Seite verlinkt wird. Der Link kann jedoch angepasst werden. Momentan muss die URL noch manuell eingegeben werden. Bei Nicht-Übereinstimmung von Display, finaler URL und Landing Page verschwindet die Anzeige.

UPDATE:
Die erweiterten Textanzeigen (Expanded Text Ads) stehen in der Schweiz ab sofort zur Verfügung.

GDN: Neue Native Advertising Möglichkeiten

Das Google Display Network (GDN), dem mehr als zwei Millionen Websitebetreiber angehören, wird im Laufe des Jahres neues Native-Advertising-Inventar freischalten. Werbetreibende müssen nur noch Headline, Beschreibung, ein Bild und eine URL angeben und Google erstellt die responsiven und nativen Ads. Zudem soll das Google Display Netzwerk vergrössert werden.

native ads pointbreak

Bidding

Auch das Bidding will Google verändern. Ziel ist es, Werbetreibenden mehr Kontrolle aber auch Flexibilität über die Gebote auf verschiedenen Endgeräten zu geben. Deshalb wird es künftig individuelle Anpassungen für die Gebote geben, je nachdem ob die Anzeige auf einem Smartphone, einem Tablet oder einem Desktop-Computer geklickt wird. So können Werbetreibende auswählen, welches Endgerät für ihr Produkt den meisten Wert hat und dementsprechend höhere Gebote abgeben. Sie können ein Keyword angeben, das mit einem bestimmten Device fest verbunden ist.

Local Search Ads

Zudem stellt Google neue Local Search Ads auf Google Maps und Google.com vor. Bei den neuen Formaten soll mehr Branding und Individualisierung möglich sein. Zum Beispiel wird es neue Promoted Pins geben, welche den Usern auf ihrer Google Maps Route angezeigt werden. Auch die lokalen Business-Sites bekommen einen neuen Look. So sollen neue Angebote direkt sichtbar gemacht werden, ohne dass der User auf eine Anzeige klicken muss.
Lokales Google Adwords point break

Verbesserte Messung

Laut Google ist Adwords der grösste Omnichannel Measurement Provider der Welt. Lokale Händler sollen mit Google Store Visits messen können, ob ein User, der ihre Anzeige auf einem mobilen Gerät gesehen hat, den Laden dann auch tatsächlich betreten hat. Die Genauigkeit soll durch den Einsatz von Beacons noch verbessert werden.

Redesign Google Adwords und Analytics

Google Analytics und Google Adwords werden aufgefrischt. Die einzelnen Features sind noch nicht bekannt, aber alles soll dazu führen, dass in weniger Zeit mehr erreicht werden kann. Insgesamt soll das Tool unter anderem eine verbesserte und vereinfachte Report-Erstellung bieten.

 

 

Quellen:

http://adwords.blogspot.ch/2016/05/ads-and-analytics-innovations-for-a-mobile-first-world.html
http://www.internetworld.de/onlinemarketing/google/google-groesste-adwords-veraenderung-15-jahren-1105536.html[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]