Neues Google Anzeigenformat nutzt maschinelles Lernen für bessere Performance

Google hat kürzlich ein neues Responsive Anzeigenformat herausgebracht. Vorläufig ist es in der Beta-Version in Deutsch, Französisch, Englisch und Spanisch verfügbar. 

Neue Responsive Such-Anzeigen

Die Responsive Anzeigen erlauben es den Werbetreibenden Anzeigen zu schalten, die sich – je nach Suchbegriffen der potentiellen Kunden – anpassen können. Zusätzlich kann auf diese Weise mehr Text und damit mehr relevanter Inhalt angezeigt werden. Die Neuerung macht sogar bis zu drei Überschriften und zwei bis zu 90-Zeichen lange Beschreibungen sichtbar.

“Responsive search ads let you create an ad that adapts to show more text—and more relevant messages—to your customers. [..] By adapting your ad’s content to more closely match potential customers’ search terms, responsive search ads may improve your campaign’s performance.”

Werbetreibende haben nun die Möglichkeit bis zu 15 verschiedene Titel und 4 Beschreibungen zu hinterlegen, für jede einzelne Anzeige. Das ergibt unzählige verschiedene Kombinationen, die Google mithilfe maschinellen Lernens auf die Suchanfrage von Nutzern anpassen kann. Damit wird automatisch die Relevanz der Responsive Anzeige erhöht. Dafür probiert Google verschiedene Kombinationen aus und lernt hierbei welche Anzeigen-Paare bei welcher Suchanfrage besonders gut abschneiden. Nutzer, welche dieselben Suchbegriffe  eingeben, könnten so je nach Relevanz unterschiedliche Resultate erhalten.

Aber Achtung

So weit so gut – aber es birgt auch gewisse Gefahren in sich. Die zusätzlichen Zeilen mit der flexiblen Reihenfolge erfordern ein genaues Durchdenken der zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten der Überschriften. Es ist daher ratsam, sich auf die einzelnen Titel zu konzentrieren und nicht auf die Headline als Ganzes. Zu empfehlen ist eine Abgrenzung der Schlagzeilen voneinander: so können zum Beispiel einzelne Vorzüge hervorgehoben und verschiedene Call-to-Actions oder Angebote festgehalten werden.

Nicht alles ist jedoch der Maschine überlassen – denn es gibt eine “pin”-Funktion. Titel und Beschreibungen können dementsprechend an bestimmte Positionen angeheftet werden. Wenn pro Position ein “pin” definiert wird, wird an dieser Stelle auch nichts anderes angezeigt. Um die Anzeigen etwas vielseitiger zu gestalten, können daher pro Position mehrere Schlagzeilen “gepinnt” werden.

Gemäss Google lohnt sich der Aufwand – denn die neuen Responsive Anzeigen sollen durch das maschinelle Lernen die Klickrate um bis zu 15% erhöhen.

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Quellen:
analytics.googleblog.com
www.searchenginejournal.com
www.searchengineland.com