Fast jeder weiss mittlerweile: Instagram ist enorm wichtig und bringt viele Chancen mit sich. Doch wie schafft man es, auf Instagram zu wachsen? Und wie definiert sich überhaupt Instagram Growth?

Grundlegend hängt dies mit der Anzahl der Follower zusammen, welche ein Account bereits hat und die man dazugewinnt. Doch es ist nicht so einfach, neue Follower hinzuzugewinnen. Wichtig ist hierfür, das Engagement mit dem Account und die Markenpräsenz zu steigern sowie anziehenden Content zu kreieren.
Um eine Strategie zu entwickeln, solltet ihr einige Punkte beachten.

Instagram Bio

Die Instagram Bio erzählt (potenziellen) Followern, wer ihr seid, weshalb ihr diesen Account habt und was euch ausmacht.
Habt ihr einen Branded Hashtag? Falls ja: Ermutigt eure Fans gerne, diesen Hashtag zu verwenden, wenn sie etwas über euch, eure Dienstleistungen oder eure Produkte posten.
Wenn ihr auch in der Bio euren Hashtag hinzufügt, wie wir #pointbreakdigital, dann wissen Interessierte auch direkt, welchen Hashtag sie verwenden können, um eure Aufmerksamkeit zu gewinnen. Zudem sehen Interessierte, die auf den Hashtag klicken, nicht nur eure Posts, sondern auch die von Kunden. Und wir alle wissen: Gute Kundenrezessionen können mehr überzeugen als selbst erstellte Posts.

Habt ihr an alle Basics einer Instagram Bio gedacht?

  • Eine Beschreibung eurer Tätigkeit
  • Einen Touch eurer Persönlichkeit
  • Einen Call-to-Action (Shop, Read more, Contact us, etc.)
  • Einen Link
    Der in-Bio-Link ist nur einfach anklickbar – wählt ihn darum klug! Oder verwendet einen Mehrfach-Link, z.B. über Linktr.ee
  • Nutzt die 150 zur Verfügung stehenden Zeichen gut und inkludiert einen Branded Hashtag

Der richtige Zeitpunkt

Nicht für jede Zielgruppe eignet sich dieselbe Uhrzeit für Veröffentlichungen. Checkt unbedingt in den Insights, wann eure Follower am liebsten online sind.
Denkt auch darüber nach, zu welcher Tageszeit der Content am relevantesten ist. Dazu aufzurufen, ein Geschäft zu besuchen, wenn es bereits 22 Uhr abends ist und das Geschäft geschlossen ist, macht wenig Sinn. Postet ihr einen Beitrag zum Thema Kaffee, dann wäre v.a. morgens ein guter Zeitpunkt. Je nach Thema könnt ihr also abwägen, wann der richtige Zeitpunkt ist – und wann eure Follower online sind. Probiert unbedingt auch verschiedene Wochentage und Uhrzeiten aus, um eure eigenen Erfahrungen zu sammeln!

Consistency is key

Wir empfehlen euch, einen Redaktionsplan zu erstellen und diesen regelmässig mit Themen zu füllen und aufzubereiten. Publishing-Tools wie Sprout Social oder Hootsuite unterstützen im nächsten Schritt, um entworfene Beiträge vorauszuplanen.
Wenn ihr regelmässig Posts veröffentlicht und diese gute Engagement-Quoten aufweisen können, wird der Instagram Algorithmus mit grösserer Wahrscheinlichkeit eure Beiträge im Feed der Follower anzeigen.
Dennoch gilt: Quality before Quantity.
Überprüft daher immer wieder euren Redaktionsplan, die Post-Frequenz und die Content Qualität.
So erkennt ihr, was ihr bereits gut macht und wo noch Luft nach oben ist.

Der Algorithmus 

Gerade haben wir ihn schon erwähnt: den von vielen gefürchteten Algorithmus.
Dieser wird durch sechs Faktoren bestimmt und entscheidet somit, ob Posts im Feed der Follower angezeigt werden:

  • Interesse: Wie gross schätzt Instagram die Wahrscheinlichkeit ein, dass einer Person der Beitrag gefallen wird? Dies hängt auch damit zusammen, ob/wie die Person auf vorherige Posts reagiert hat.
  • Aktualität: Wie aktuell ist der Post?
  • Beziehung: Der Algorithmus zeigt Posts der Accounts, mit denen die Person regelmässig interagiert.
  • Frequenz: Wie oft checkt eine Person die App?
  • Following: Posts von Accounts, denen eine Person folgt.
  • Nutzen: Wie viel Zeit verbringt eine Person auf Instagram?

    Somit versucht Instagram, jedem Nutzer den für ihn oder sie am besten geeigneten Content zu zeigen. Jedoch kann sich dieser Algorithmus immer mal wieder ändern.

Persönlichkeit 

Eure Follower/innen möchten keine langweiligen Sales Pitches sehen! Sie folgen euch, da sie euch, eure Marke, Persönlichkeit und/oder euren Content mögen.
Wie möchtet ihr euch also online präsentieren? Lustig? Kompetent? Informativ? Zynisch? Diese Eigenschaften sollten auch in eurem Feed sichtbar werden und in dem Content, den ihr erstellt.

Alles, was ihr auf diesem Account zeigt, sollte also zu euch passen, eure Persönlichkeit und Glaubensansätze widerspiegeln sowie euren Guidelines entsprechen.
Eure Guidelines helfen euch dabei, ein Farbkonzept, eine einheitliche Schriftart und einen Stil festzulegen.

Texte 

Schöne Bilder ziehen die Aufmerksamkeit auf einen Post – doch eine gute Überschrift bzw. ein guter Text sorgt dafür, dass Onliner nicht direkt weiterscrollen.
Eine Caption kann auf Instagram aktuell bis zu 2’200 Zeichen haben. Spielt also mit der Länge! Vielleicht mögen eure Follower lieber kurze Texte – oder längere informative Descriptions. Es liegt an euch, dies herauszufinden.

Hashtags 

Wenn ihr Hashtags nutzt, sorgt ihr dafür, dass euer Content auch von Onlinern gesehen wird, die euch (noch) nicht folgen. Einige Instagram-Nutzer folgen nicht nur anderen Seiten, sondern auch Hashtags. Probiert also immer wieder neue Hashtags aus, die für eure Zielgruppe ansprechend sein könnten. Hierbei helfen kostenlose Tools, wie Display Purposes and AutoHash. Verwendet daher nicht immer wieder genau dieselben Hashtags.
Theoretisch könnt ihr bis zu 30 Hashtags pro Post verwenden – wir empfehlen euch aber circa 9 Hashtags. So wirkt der Beitrag nicht zu überladen.

Content Types 

Experimentiert mit verschiedenen Content-Arten! Instagram hat viel mehr zu bieten als nur Foto-Posts. Hier möchten wir euch an den Algorithmus erinnern: Denn dieser sieht sich an, wofür sich Nutzer besonders interessieren und auf welche Content-Formate sie reagieren.
Probiert euch also aus und erreicht somit Onliner mit verschiedenen Präferenzen. Aber vergesst dabei nicht: Die Formate haben unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Interaktion 

Engagement ist das A und O, wenn man auf Instagram wachsen möchte. Denkt immer daran: Nur weil jemand euren Content sieht, heisst das nicht zwingend, dass er euch bereits folgt.
Viele Marken machen den Fehler, sich nur an Likes zu messen – und unterschätzen die Relevanz von Community Management und Interaktionen zwischen (potentiellen) Kunden und Brand. Doch wer wachsen möchte, der muss sich auch mit seinen Followern unterhalten.
Kreiert daher Interaktionsmöglichkeiten! In euren Storys eignen sich hier perfekt Umfragen- oder Quiz-Stickers. Stellt euren Followern zudem unter Feed-Posts Fragen und animiert sie dazu, zu kommentieren und mit euch zu interagieren – oder andere Onliner zu markieren.
Jeder Kommentar bietet die Chance einen neuen Follower zu gewinnen – oder einen alten zu halten. Denn wenn Follower einen Post kommentieren oder eine private Nachricht schreiben – aber keine Antwort erhalten (selbst wenn sie keine Frage gestellt haben), dann ist das eine Gefahr, diese Person als Follower zu verlieren, da sie sich nicht geschätzt fühlt.
Stellt also sicher, dass ihr auf jeden Kommentar antwortet!

Kooperationen

Eine weitere Möglichkeit, um neue Follower zu gewinnen, ist, mit anderen Accounts zu kooperieren. Sei es durch Influencer Kampagnen oder kleine Kooperationen. Auch hier ist es empfehlenswert, Branded Hashtags verwenden zu lassen. So findet ihr immer wieder User Generated Content, den ihr selbst teilen könnt. Dieser kommt bei Followern oft besonders authentisch und vertrauenswürdig an.
Wichtig ist hier, dass ihr bei Kooperationen darauf achtet, dass die ausgewählte Personen eure Werte transportiert – denn sonst kann euch eine Kooperation im schlimmsten Fall sogar schaden.
Mehr dazu im Fachbeitrag Basics des Influencer-Marketings

Verlinkungen

Macht es Interessierten einfach, euch auf Instagram zu finden. Niemand sollte euch lange suche müssen. Verlinkt daher euren Account in eurer E-Mail-Signatur, im Website Footer oder in der Sidebar, in anderen Social Media Plattformen und: bittet Mitarbeiter euch zu markieren, wenn sie etwas Berufliches posten.

Insights

Last but not least: Analysiert! Es gilt immer wieder herauszufinden, wer die eigenen Follower sind und was sie ausmachen. Fragen, die hier relevant sind:
Wie alt sind die Follower? Welches Geschlecht haben sie? Wo wohnen sie und welche Sprache sprechen sie? Und v.a.: welche Art von Content ist für sie interessant?

Eine Chance, herauszufinden, wie ihr mehr Follower gewinnen könnt, ist, zu überprüfen, welcher Content bei euren bisherigen Followern bereits gut – oder eher schlecht ankommt.
Performt eine gewisse Art von Content besser als eine andere? Dann nutzt dies aus!

Bei Analysen hierzu helfen euch die Instagram Insights – oder das point break Team.

Kontaktiert uns gerne, wenn wir mit euch eine Strategie erarbeiten dürfen!

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